Missy Magazine 01/20 erschienen!

28.01.2020

01/20

Liebe*r Leser*in...

...wir wünschen dir einen schönen Jahresstart und verabschieden uns nicht nur von einem aufregenden Jahrzehnt, sondern auch von unserem Büro am Hackeschen Markt, von dem aus wir seit 2011 Missy produziert haben. Vieles haben wir in Kisten verpackt, von anderem mussten wir uns trennen. Deswegen gab es einen Flohmarkt, auf dem wir viele unserer Leser*innen endlich mal kennenlernen konnten. Danke an euch für diesen Tag!

Ein Umzug kommt für die Protagonist*innen des Häuserkampfs jedoch nicht infrage. Wie aus dem gemeinsamen Protest in der Lause eine Community gewachsen ist, beschreibt Simone Dede Ayivi (S. 12). Weiterhin bedroht ist hingegen die Liebig 34, das älteste queerfeministische Hausprojekt Deutschlands. Vor Kurzem ging es sogar vors Gericht.
Missy hat vor Ort einige Stimmen eingefangen (S. 38).

Was sich hinter dem „Glossar des Undisziplinierten Gestaltens“ verbirgt, erzählen die Macherinnen im Interview (S. 24). Außerdem geht es in dieser Ausgabe an zweierlei Stellen um Klasse: Francis Seeck erklärt, was Klassismus ist (S. 15), und Julia Wasenmüller hat anhand eines Unfalls gelernt, wie der Zugang zum Gesundheitssystem mit sozialer Herkunft zusammenhängt (S. 71).

Statt guten Vorsätzen für das kommende Jahr widmen wir uns in unserem Dossier ganz den Dystopien (ab S. 50). Wer bei dem Ausblick lieber im Pyjama einen Winterschlaf machen will, findet in unserem Moodboard alles Nötige dafür (S. 69).

Mehr Informationen und alle Verkaufsstellen findet ihr unter:

https://carnivora-verlagsservice.de/referenz/missy-magazine

https://missy-magazine.de/